Nach einer Woche des fleißigen Arbeitens ist wieder Wochenende. Das bedeutet für mich, dass ich losziehe und die Stadt entdecke. Aber wo fange ich an? Faul, wie ich bin, google ich erstmal nach Plätzen in der Nähe. Das Busfahren ist für mich mittlerweile fast schon normal geworden. Es wäre jedoch schön, auch mal einen Sitzplatz zu bekommen, aber naja.
In einem Internet-Reiseführer finde ich eine Liste der "Must have seen - Places in Buenos Aires" und freue mich, dass ich auf der Stadttour mit meinem Rostocker Dozenten schon viele davon gesehen habe. Ihr erinnert euch vielleicht, ich landetete letztendlich im Café Tortoni und durfte leider nicht auf den spucken.
Nun picke ich mir was in meiner Nähe aus. Den Japanischen Garten - El jardin japones.
Das klingt doch gut. Japan mag ich leiden und gegen Gärten hab ich auch nichts. Oh! Der Plaza Alemania liegt auch noch auf dem Weg. Klasse! Rucksack schnappen und los!
| Das Monument vom Plaza Alemania |
Bonsaibäumchen, zahlreiche kleine Wasserfälle, eine Friedensglocke und ein buddhistischer Tempel stehen erwarten einen hier. In der Mitte des Geländes befindet sich ein See voller Karpfen, die tatsächlich ab und zu aus dem Wasser springen. Los Karpador! Setz Platscher ein!
Auch wenn der Garten echt ruhig und schön ist, habe ich mich nach knappen 45 min an allem satt gesehen und verlasse das Gelände. Ich weiß schon, was ich mir als nächstes anschaue und fahre in die Stadt.
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