Dennoch komme ich ans Ziel und stehe auf dem Plaza de Mayo. Um diesen Platz herum bündeln sich die politischen Institutionen. Das Herz der Stadt. Hier erlangten die Argentinier ihre Unabhängigkeit von Spanien. Da der Ort sehr repräsentativ ist, werden hier Demonstrationen abgehalten. Heute ist das Thema die Versorgung von Veteranen aus dem Falklandkrieg. Oh, ich vergesse, dass man Falkland hier auf keinen Fall sagen darf. Man mag den Begriff hier nicht so, da er an die Niederlage erinnert. Die Argentinier sagen Islas Malvinas.
| Really?? Ochsenblut? |
Warum ein rosaner Präsidentenpalast? Man sagt, die Farbe stammt aus der Mischung von Rot und Weiß, den Farben der damals verfeindeten Förderalisten und Unitariern. Die Farbe solle Einheit symbolisieren. Die zweite Geschichte besagt, dass man damals Kalk mit Ochsenblut vermischt hat, um somit fixierende Eigenschaften zu nutzen. Schon komisch, dass ein repräsentatives Gebäude im Herzen der Stadt vollkommen mit Blut beschmiert sein soll.
| Cabildo |
Dann beginnt die Avenida de Mayo. Neben der Avenida de Julio auch eine große Straße, aber es ist nichts los. Seelenruhig hocke ich mich hin und mache ein Foto.
| Avenida de Mayo in Richtung Congreso |
Ich komme nochmals am Cafe Tortoni vorbei, schaue in die Subte-Linia-A (die älteste der Südhalbkugel) und stehe am Ende am Plaza del Congreso.
| El congreso |
Als ich vor dem Kongress stehe, werd ich langsam müde und fahre nach Hause.
Es soll am Abend ja noch weitergehen.
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